Bio

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Jazz Pianist / Composer / Educator

Bio

 

 

Stefan Ph. Wachauer wird 1982 in Scheibbs (Österreich) geboren. In Gresten,

Niederösterreich, aufgewachsen, beginnt er 2002 Germanistik sowie in

Nebenfächern Komparatistik und Musikwissenschaft an der Universität Wien zu

studieren. Sein wissenschaftlicher Fokus liegt dabei im Bereich der Neueren

Deutschen Literatur, insbesondere auf dem interdisziplinären Feld „Musik in der

Literatur“ (nach Scher). Dabei forscht er über die „musikalische“ Prosa

Bernhards und Jelineks ebenso wie über die „Musiksprache“ bei Kandinsky,

Trakl oder Zykan.

 

2004 geht Wachauer für ein Jazzklavier-Studium an die Konservatorium Wien

Privatuniversität (Klasse Aaron Wonesch). Nach dem Vorbild der romantischen

Poetik Novalisʼ gründet Wachauer im Herbst 2006 das „Trio Novalis“, um

Sprache und Musik auf neue Weise zu verquicken. Dabei werden

Texte verschiedenster Autoren mit eigenen Kompositionen kombiniert, die

bewusst dem „Jazz-Standard“-Idiom entsagen. 2007 und 2008 sind Wachauer

und „Trio Novalis“ beim „Fidelio-Wettbewerb“ in Wien erfolgreich. Sie sind auch

auf den gleichnamigen „Preisträger-CDs“ des ORF zu hören. Konzerte im Radiokultur-

haus, Musikverein, Joe Zawinul's Birdland, Volkstheater, Hofburg und Porgy & Bess folgen.

 

Nach dem erfolgreichen Bachelor-Studium geht Wachauer für zwei

Jahre an die Hanzehogeschool Groningen (Prins Claus Conservatoire, NL), um bei

Jasper Soffers, Marc van Roon und David Berkman Jazzklavier zu studieren.

Dabei konzertiert er mit namhaften internationalen Jazz-Größen wie Ralph

Peterson, Alex Sipiagin, Marc Gross, Robin Eubanks und Don Braden, und wird für

den Huygens Scholarship nominiert.

Nach einem zweimonatigen Studienaufenthalt in New York City lässt sich

Wachauer 2010 in Wien nieder.

 

2012 schließt Wachauer das Master-Studium Jazzklavier auf der KWP

erfolgreich ab. Im Zuge dessen reicht er die Masterarbeit „Novalis Goes Jazz.

Die musikalisch-praktische Umsetzung einer strukturalistischen Lesart von

Novalisʻ ,Die Lehrlinge zu Saisʻ, unter Zuhilfenahme von Nelson Goodmans

Allgemeiner Symboltheorie“ ein.

 

Im In- und Ausland absolvierte Wachauer Workshops mit Joe Zawinul, Bobby McFerrin, Dave Liebman, Barry Harris, Phil Markowitz, Jimmy McNeely u.a.

 

Das Stefan Wachauer Trio und Quartett ist mit namhaften österreichischen Musikern wie Walter Grassmann, Gina Schwarz, Carole Alston, Vladimir Kostadinovic oder Barbara Paierl besetzt.

 

Seit 2010 ist Wachauer als Klavierpädagoge in verschiedenen Musikschulen in Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg tätig.

2016 gewinnt er mit Schüler Jakob Eder den Joe-Zawinul-Award. 2017 wird er Keyboard-Dozent an der Pop-Factory in St.Pölten.

 

2017 kommt die "Messe des Lebens" - verfasst für den Chor Inwendig woarm - nach über einjähriger Kompositionszeit in Reinsberg zur Uraufführung.

 

Stefan Wachauer ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Ried im Innkreis.

 

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